“Was wäre in deinem Kopf wenn man
ihn aufschneiden würde?”
“Hirn. Und Blut.”
“Hirn. Und Blut.”
“Denk doch nicht immer so
rational.”
“Wieso, was würdest du auf diese Frage antworten?”
“Wieso, was würdest du auf diese Frage antworten?”
“Erinnerungen. Träume. Tote
Schmetterlinge. Raupen. Tote Worte. Worte, die die Welt verändern
könnten. Ein Lachen eines Kindes und der letzte Atemzug eines
sterbenden Poeten.
Die Unendlichkeit, in der die Fantasie zuhause ist
und der Kreis, indem sich meine Gedanken zu oft drehen. Die vier
Wände, in die die Gedanken an dich eingeschlossen sind. Viele, viele
Türen zu vielen, vielen Welten. Träume von einer Zukunft.
Erkenntnisse aus dem Schlaf der Vergangenheit.
Das Paradoxon meiner Person. Viele
Fragen, viel zu wenige Antworten. Stille. Schreie. Stumme Schreie.
Notizen an mich selbst. Ein dunkles Unterbewusstsein. Erinnerungen an
die, die in meinem Herzen sind. Und Erinnerungen an Gespräche, die
ich nie haben werde.”
“Das alles ist in deinem Kopf?”
“Das und viel mehr.”
“Und das alles hat darin Platz?”
“Das und viel mehr.”
“Und das alles hat darin Platz?”
“Ja. Aber manchmal reicht das nicht.
Manchmal fühle ich mich, als würde mir der Kopf zerbersten.”
“Das klingt grausam.”
“Das ist es, manchmal. Manchmal ist mein Kopf mein eigenes kleines Privates Gefängnis. Und manchmal möchte ich einfach ausbrechen.”
“Das ist es, manchmal. Manchmal ist mein Kopf mein eigenes kleines Privates Gefängnis. Und manchmal möchte ich einfach ausbrechen.”
“Schaffst du das?”
“Man kann vielleicht vor vielem davon rennen. Aber nicht vor seinen eigenenen Gedanken.”
“Man kann vielleicht vor vielem davon rennen. Aber nicht vor seinen eigenenen Gedanken.”
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©Marie Ostwald, 2012

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