Bin doch im Endeffekt eigentlich immer
allein
weil mich niemand so versteht wie ichs
mir ausmale
weil ich immer alles poetisieren muss
weil Menschen eben nicht sind wie die
Figuren in Büchern
Wie dieses Feinsinnige, wilde, und doch
zahme Geschöpf,
das dir zuhören kann wenn du es
brauchst und dir den Mund verbieten wenn schon alles gesagt ist und
du im Begriff bist dich in Wiederholungen zu verlieren die dich immer
weiter in das Chaos rücken
Das Leben ist kein Gedicht, Menschen
sind keine Verse
und Zwischenmenschliche Beziehungen
-wenn überhaupt -
nicht mehr als eine Strophe
und jede Strophe hat ihr Ende
Bist du es nicht Leid, mein Kind?
Den ewigen Kampf um den Träumer in dir?
Den ewigen Kampf um den Träumer in dir?
Wo bringt er dich hin, doch nur in
Schwierigkeiten, kein Stück voran!
Was zeigt er dir; alles, außer das,
was wahr ist!
Doch gibst du ihn auf um klar zu sehen,
wer bist du dann?
Der ewige Kreis der keinen Sinn ergibt
Träumst du, steht die verzerrte
Realität dir so oft im Sinn; im Endeffekt im Weg.
wachst du auf, ist der Traum
verschwunden.
Und was sollst du dann schon noch mit
der Realität anfangen?
Was treibt dich dann noch voran?
2013