Dienstag, 25. Juni 2013

Träum weiter

Bin doch im Endeffekt eigentlich immer allein
weil mich niemand so versteht wie ichs mir ausmale
weil ich immer alles poetisieren muss
weil Menschen eben nicht sind wie die Figuren in Büchern

Wie dieses Feinsinnige, wilde, und doch zahme Geschöpf,
das dir zuhören kann wenn du es brauchst und dir den Mund verbieten wenn schon alles gesagt ist und du im Begriff bist dich in Wiederholungen zu verlieren die dich immer weiter in das Chaos rücken

Das Leben ist kein Gedicht, Menschen sind keine Verse
und Zwischenmenschliche Beziehungen -wenn überhaupt - 
nicht mehr als eine Strophe
und jede Strophe hat ihr Ende

Bist du es nicht Leid, mein Kind?
Den ewigen Kampf um den Träumer in dir?
Wo bringt er dich hin, doch nur in Schwierigkeiten, kein Stück voran!
Was zeigt er dir; alles, außer das, was wahr ist!
Doch gibst du ihn auf um klar zu sehen, wer bist du dann?

Der ewige Kreis der keinen Sinn ergibt
Träumst du, steht die verzerrte Realität dir so oft im Sinn; im Endeffekt im Weg.
wachst du auf, ist der Traum verschwunden.
Und was sollst du dann schon noch mit der Realität anfangen?
Was treibt dich dann noch voran?

2013

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