"Weißt du, ich laufe immer durch die
Straßen und frage mich, ob mich überhaupt Jemand sieht.
Ob überhaupt Jemand ahnt, was in
meinem Kopf vorgeht.
Ob Jemand vermutet, was hinter meinen
Augen lauert,
hinter meinem Blick, hinter dieser Lebenslangen Maske.
Ob dieser Jemand vielleicht die selben
Ängste hat wie ich.
-Aufzugeben.
Sich der Angst hinzugeben.
Taubstummblind zu sein.
Damit aufzuhören, zu fragen und zu
schreien.-
Ob dieser Jemand meine Träume sieht,
sie vielleicht auch teilt.
Ob dieser Jemand weiß, wie es brennt.
Wie schwer die ewigen Fragen auf der
Brust liegen und
wie sehr sie einem den Atem rauben können.
Welches Ausmaß dieser Sandsturm in
meinem Kopf hat.
Ich frage mich, ob Menschen mich sehen.
Denn ich sehe sie.
Ich beobachte sie
und frage mich was sie für Träume haben. Visionen.
Was in ihrem Kopf
vorgeht.
Wie viel in ihnen
steckt.
Denn in mir, da steckt so viel mehr als es ein Außenstehender wahrnehmen könnte.
Und ich will
gesehen werden.
Aber die Realität
ist, ich werde nicht gesehen.
Das macht mich
traurig.
Die Menschen sind
für Tiefsinn blind geworden."
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen